Gastbeiträge

Wie viel Wirtschaftswachstum kann sich die Weltgemeinschaft leisten, wenn dieses gleichzeitig unsere Lebensgrundlage vernichtet?

Europas politischer Unwille zur Solidarität führt schon heute in die nächste große Krise: Der Patient kommt vielleicht mit dem Leben davon, wird dann aber Zeuge des Niedergangs seiner Volkswirtschaften.

Die Kernfragen, die wir Europäer uns am Ende der Corona-Aufräumarbeiten stellen werden, sind: Hat die Europäische Union, als Herz der Vereinigung von 27 Mitgliedsländern, hilfsbereit und solidarisch, schlagkräftig und effizient, vereinend und nach bestem Wissen agiert?

In seiner Radikalität trifft der Coronavirus auf unsere fragile Welt und legt all ihre Schwachstellen offen. Die neue wöchentliche Serie beleuchtet diese Schwachstellen, versucht Gewinnern und Verlierern nach Covid-19 auf den Grund zu gehen. Teil I: Das Finanzsystem.

Metropolen können die Problemlöser unserer Zeit sein. Sie schließen die Lücke, die Nationalstaaten bei der Lösung globaler Herausforderungen hinterlassen. Sibylle Barden-Fürchtenicht über die kollektive Macht der Städte

Die Zeitenwende, die wir gerade erleben, ist nicht neu. Neu ist sie für die Nachkriegsgenerationen der westlichen Welt. Die Welt, in der immer alles wachsen muss: die Wirtschaft, die Städte, der Wohlstand, das eigene Glück.

Alles soll wachsen: die Wirtschaft, die Städte, der Wohlstand, das eigene Glück. Auf Kosten der Natur, des Klimas, der Staatsschulden. Deshalb brauchen wir einen Marshallplan für neues Denken, fordert Sibylle Barden-Fürchtenicht in ihrem Gastbeitrag