Gastbeiträge

Smarter, grüner, fairer: Der Kapitalismus benötigt ein Update. Sibylle Barden-Fürchtenicht erklärt, wie ein nachhaltiger Kapitalismus für das 21. Jahrhundert aussehen kann.

Viele Konzerne und Spekulanten haben bisher enorm von der Covid-19-Pandemie profitiert. Doch es gibt auch Wege, wie die Gesellschaft selbst gestärkt aus der Krise hervorgehen kann, meint Publizistin und Wirtschaftsexpertin Sibylle Barden.

Wohin unsere Reise geht, liegt vor allem an der Intelligenz und dem Willen der Machtverschieber sowie den Zukunftsmodellen, auf die sie zurückgreifen können. Wie wird die Welt nach Covid-19 aussehen?

Wie viel Wirtschaftswachstum kann sich die Weltgemeinschaft leisten, wenn dieses gleichzeitig unsere Lebensgrundlage vernichtet?

Europas politischer Unwille zur Solidarität führt schon heute in die nächste große Krise: Der Patient kommt vielleicht mit dem Leben davon, wird dann aber Zeuge des Niedergangs seiner Volkswirtschaften.

Die Kernfragen, die wir Europäer uns am Ende der Corona-Aufräumarbeiten stellen werden, sind: Hat die Europäische Union, als Herz der Vereinigung von 27 Mitgliedsländern, hilfsbereit und solidarisch, schlagkräftig und effizient, vereinend und nach bestem Wissen agiert?

In seiner Radikalität trifft der Coronavirus auf unsere fragile Welt und legt all ihre Schwachstellen offen. Die neue wöchentliche Serie beleuchtet diese Schwachstellen, versucht Gewinnern und Verlierern nach Covid-19 auf den Grund zu gehen. Teil I: Das Finanzsystem.

Metropolen können die Problemlöser unserer Zeit sein. Sie schließen die Lücke, die Nationalstaaten bei der Lösung globaler Herausforderungen hinterlassen. Sibylle Barden-Fürchtenicht über die kollektive Macht der Städte

Die Zeitenwende, die wir gerade erleben, ist nicht neu. Neu ist sie für die Nachkriegsgenerationen der westlichen Welt. Die Welt, in der immer alles wachsen muss: die Wirtschaft, die Städte, der Wohlstand, das eigene Glück.

Alles soll wachsen: die Wirtschaft, die Städte, der Wohlstand, das eigene Glück. Auf Kosten der Natur, des Klimas, der Staatsschulden. Deshalb brauchen wir einen Marshallplan für neues Denken, fordert Sibylle Barden-Fürchtenicht in ihrem Gastbeitrag